Balearische Inseln

Die Balearischen Inseln (katalanisch: Illes Balears, spanisch: Islas Baleares) oder Balearen sind eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer und eine Autonome Gemeinschaft Spaniens.

Zur Autonomen Gemeinschaft gehören neben den Gymnesischen Inseln Mallorca und Menorca auch die Pityusen mit Ibiza und Formentera.

Neben diesen fünf bewohnten umfasst die Autonome Gemeinschaft der Balearen 146 unbewohnte Inseln, zu denen auch die unter Naturschutz stehenden Felseninseln Dragonera und Pantaleu gehören. Größte Insel ist Mallorca mit 3.603,716 Quadratkilometern.

Hauptstadt: Palma

Fläche: 4.992 km²

Einwohner: 1.115.999 (2017)

Webseite: caib.es

Amtssprache: Spanisch, Katalanisch

von OpenStreetMap contributorsSpain location map.svg: NordNordWestSpain Balearic Islands location map.svg: NordNordWest, Miguillen, Unf, Spischotderivative work: Entbert (Diskussion) [CC BY-SA 2.0 ], vom Wikimedia Commons

 

Andalusien

Andalusien ist die südlichste Region Europas und nur durch die 14 Kilometer breite Straße von Gibraltar von Marokko getrennt.

Andalusien besteht aus acht Provinzen, die den Namen ihrer Provinzhauptstädte tragen:

  • Provinz Sevilla
  • Provinz Granada
  • Provinz Jaén
  • Provinz Huelva
  • Provinz Cádiz
  • Provinz Córdoba
  • Provinz Almería
  • Provinz Málaga

Die über 800 Kilometer lange Küste Andalusiens lässt sich von West nach Ost in Costa de la Luz am Atlantik und Costa del Sol, Costa Tropical sowie Costa de Almería am Mittelmeer einteilen.

Die autonome Region Andalusien hat acht Provinzen. Die Provinzhauptstädte sind:

  • Sevilla – Hauptstadt Andalusiens; Hauptsehenswürdigkeit: Kathedrale mit Giralda und der Alcazar
  • Granada war die letzte Hauptstadt der Mauren in Andalusien bis 1492. Die Alhambra, der maurische Herrscherpalast, ist die Hauptattraktion der Stadt. Die Stadt beheimatet Spaniens drittgrößte Universität und ist neben dem Tourismus vor allem vom studentischen Leben geprägt. Die Alhambra wurde 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
  • Málaga ist für viele Touristen nur Anreisestation auf dem Weg zu den Ferienorten an der Küste. Trotzdem hat Málaga einiges zu bieten, wie die große Kathedrale, die Altstadt, die Alcazaba (Maurischer Herrscherpalast) und das Museum für den berühmtesten Sohn der Stadt: Pablo Picasso.
  • Córdoba ist bekannt durch die Mezquita, eine Moschee, die eine Kathedrale beherbergt sowie für das historische Altstadtviertel Juderia. Weltkulturerbe der UNESCO seit 1984.
  • Jaén die andalusische Provinzstadt ist die Welthauptstadt des Olivenöls.
  • Cádiz die andalusische Provinzstadt ist eine alte Hafenstadt am Atlantik mit einer schönen Kathedrale.
  • Almería ist eine alte andalusische Provinzstadt am Mittelmeer.
  • Huelva ist die westlichste der andalusischen Provinzhauptstädte und liegt zwischen der Staatsgrenze nach Portugal im Westen und dem Nationalpark Coto de Doñana im Osten an der Atlantikküste Costa de la Luz.

Beschreibungen der besuchenswerten andalusischen Städte findet man in den Beschreibungen der Provinzen.

 

Nationalparks:

  • Parque Natural Cabo de Gata-Níjar – im Naturpark am Meer herrscht ein Klima wie in den Randzonen der Sahara und erklärt das wüstenhafte Aussehen der Landschaft. Das Gebiet ist touristisch „vergleichsweise“ unerschlossen und bietet unverbaute Strände, die man sonst so nicht mehr an der Costa del Sol findet (siehe auch Artikel in der Wikipedia).
  • Sierra Nevada – die Gebirgskette südlich von Granada beherbergt mit dem Mulhacén (3482 Meter) den höchsten Berg der iberischen Halbinsel. Der Kern dieses Gebietes ist durch den Nationalpark Parque Nacional de la Sierra Nevada geschützt.
  • Sierra de Grazalema – Naturpark in der Nähe von Ronda mit einigen der berühmten weißen Dörfer (pueblo blanco), wie z. B. Zahara de la Sierra. Im Naturpark kann man Gänsegeier beobachten.
  • El Torcal – Naturpark in der Nähe von Antequera. Hier sieht man Kalksteinformationen, die skurrile Formen gebildet haben.
  • Sierra de las Nieves – Naturpark in der Nähe von Ronda.
  • Montes de Malaga – Naturpark in der Nähe von Málaga.
  • Los Alcornocales – Naturpark in der Nähe von Algeciras, Eichen und Korkeichen.
  • Sierras Subbéticas – Naturpark zwischen Granada und Córdoba.
  • Sierra Mágina – Naturpark in der Nähe von Jaén.
  • La Donana – Naturpark in der Nähe von Sevilla, ein Vogelparadies.
  • Sierra de Cazorla – der größte Naturpark Andalusiens in der Nähe von Jaén.

Küstenregionen:

Von West nach Ost:

  • Costa de la Luz am Atlantik
  • Costa Gaditana an der Südspitze Spaniens
  • Costa del Sol im Mittelmeer, in der Provinz Málaga
  • Costa Tropical in der Provinz Granada
  • Costa de Almería in der gleichnamigen Provinz

Weitere Naturschönheiten:

  • Lagune de la Fuente de Piedra – Süßwasserlagune mit Tausenden Flamingos in der Nähe von Antequera.
  • Cueva de la Pileta – Tropfsteinhöhle mit gut erhaltenen prähistorischen Zeichnungen in der Nähe von Ronda.
  • Cuevas de Nerja – Tropfsteinhöhlen bei Nerja in der Nähe von Málaga.
  • El Chorro – Felsschlucht zwischen Málaga und Antequera nahe dem Stausee von Guadalhorce.
  • Punta Paloma – Große Sanddüne am Atlantik nördlich von Tarifa.
  • Cabo de Gata – Naturpark – einer der letzten unverbauten Küstenabschnitte Spaniens
  • Sierra de Grazalema – Naturpark – Gebirgszug im Westen Andalusiens mit bis zu 1.654 m am Gipfel des Torreón.

Sehenswürdigkeiten:

UNESCO-Welterbe
  • Die Alhambra, Generalife und Albayzín in Granada
  • Mezquita und historisches Zentrum von Córdoba
  • Kathedrale mit Kolumbusgrab und Alcazar in Sevilla
  • Nationalpark Coto de Doñana, Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet, Lebensraum für verschiedene seltene Vogelarten und für en Pardelluchs
  • Monumentale Renaissance-Bauten von Úbeda und Baeza
weitere Hauptsehenswürdigkeiten
  • Älteste Stadt Europas (phönizisch: Gades) Cadiz
  • Brücke über die Schlucht El Tajo, Stierkampfarena Ronda
  • gut erhaltene römische Stadt am Atlantik Baelo Claudia
  • Tropfsteinhöhle Cuevas de Nerja
  • prähistorische Zeichnungen Cueva de la Pileta
  • Denkmal der Seeschlacht Cabo de Trafalgar
  • Pittoreskes „Weißes Dorf“ Casares

Aktivitäten:

  • Golf kann man das ganze Jahr spielen. Man hat eine sehr große Auswahl an Plätzen an der Costa del Sol und an der Costa de la Luz.
  • Wassersport ist im Sommer an der ganzen Küste möglich. In Tarifa, dem südlichsten Ort Europas wehen immer kräftige Winde. Hier kann man Surfen.
  • Reiten. In Jerez de la Frontera und in Estepona gibt es bekannte Reitschulen mit Vorführungen.
  • Gleitschirmfliegen. In der Sierra de Lijar bei Algodonales (zwischen Ronda und Jerez). Siehe Paragliding in Spanien
  • Kitesurfen. Am Strand Playasol in Estepona-Cancelada am Mittelmeer.
  • Wandern ist im Herbst, Winter und Frühjahr eine gute Möglichkeit, der Kälte in Mitteleuropa auszuweichen. Gute Wandermöglichkeiten finden sich in den Nationalparks sowie an der Küste in der Sierra de Mijas, Sierra Blanca (bei Marbella), Sierra Bermeja (bei Estepona), der Serrania de Ronda, sowie im Campo de Gibraltar (bei Algeciras).

Küche:

Als Vorspeise gibt es eine kalte Tomatensuppe, Gazpacho genannt. Beliebt sind auch die so genannten Churros, frittierte Kringel aus Pfannkuchenteig, die in Schokolade gedippt werden. Ansonsten ist die andalusische Küche von der Nähe zu Mittelmeer und Atlantik geprägt: frischer Fisch und Meeresfrüchte werden in allen Variationen zubereitet.

Desweiteren existiert auch in Andalusien eine reichhaltige „Tapa“-Kultur: kleine, kalte oder warme Snacks, die hauptsächlich in der heißen Mittagszeit genommen werden.

Insgesamt ist die Küche deftig und mediterran.

Häufig werden am Strand Sardinen über glühendem Holz gegrillt und mit Salz und Zitrone serviert.

Berühmt ist Andalusien für seinen Sherry (benannt nach der andalusischen Stadt „Jerez“), und für seine Traubenart „Palomino“, aus der Sherry hergestellt werden. Mehr über die andalusische Küche findet man unter: andalusische Küche

Klima:

Andalusien gehört mit ca. 320 Sonnentagen im Jahr und einer Durchschnittstemperatur von 20 °C zu den wärmsten und schönsten Urlaubsregionen Europas. Selbst die „Winter“ sind mild – nur wer einen schwachen Kreislauf oder sehr helle Haut hat, sollte seinen Aufenthalt nicht in die Hochsommermonate legen.